Auch wenn zurzeit jeder auf den Frühling wartet und kaum noch jemand Schnee sehen kann, so ist doch das Skifahren in Telluride, Colorado ein ganz besonderes Erlebnis. Schon weil der Schnee viel schöner und pulvriger ist, als in den Alpen. Auch liegen die Skigebiete in den Rocky Mountains mit circa 4000 Metern wesentlich höher als bei uns, weswegen man es langsam angehen lassen sollte, bis man sich an die Höhe gewöhnt hat. Selbst dann gilt noch, auf alle Fälle viel trinken und möglichst auf Alkohol verzichten.
Das Skigebiet von Telluride, übrigens hat Butch Cassidy in Telluride seine erste Bank überfallen, dehnt sich über 8.093.731 m² aus und verfügt über 18 Lifte und 120 Pisten (23 % leicht, 36 % mittel und 41 % schwer). Da das Skigebiet längst nicht so überlaufen ist wie die in Europa, muss man am Lift nicht Schlange stehen und hat auf den Pisten oft das Gefühl, sie gehören einem alleine. Für Tiefschneebegeisterte wird von Telluride aus Helicopter Skiing angeboten und mehrere sogenannte Terrain Parks bieten beste Möglichkeiten für Freestyler.
Wohnen kann man entweder in einem der älteren Hotels in Telluride, oder auch in dem modernen Mountain Village, das mit dem alten Stadtzentrum durch eine Seilbahn verbunden.
Auch wenn Skifahren in den Rocky Mountains sicher nicht zu den ganz billigen Vergnügen gehört, so ist es doch, bedingt durch die Wirtschaftskrise in den USA, bezahlbar. Man erreicht Telluride von Europa aus am besten über Denver und dann den Montrose Regional Airport (MTJ) oder den Telluride Regional Airport (TEX). Die Saison geht vom 26.11.2009 bis zum 04.04.2010.
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Man muss, ganz besonders zu Zeiten der Wirtschaftskrise, nicht in die Ferne schweifen, wenn man Ski fahren möchte. Auch in den deutschen Mittelgebirgen, wie zum Beispiel dem Harz gibt es gute Möglichkeiten.
- Das Skigebiet St. Andreasberg. Hier befördern 2 Schlepplifte und ein Ponylift die Skifahrer. 2,6 km Skipiste sind bei ausreichender Schneelage präpariert, davon 1,4 km in leichter und 1,2 km in mittlerer Schwierigkeitsstufe. Für Snowboarder gibt es einen Funpark mit Halfpipe, Skilangläufer kommen auf Loipen und Rodler auf dem Rodelhang auf ihre Kosten. Anfänger können zwischen zwei Skischulen wählen. Und Ski und Ausrüstung können selbstverständlich vor Ort ausgeliehen werden. Die zwei Hotels in St. Andreasberg bieten gute Übernachtungsmöglichkeiten. Ein relativ kleines Skigebiet mit Spaß für die ganze Familie.
- Das Skigebiet Bocksberg. Auf dem Nord- und Westhang des 726 m hohen Bocksberges gibt es 2 Schlepplifte und einen Kinderlift, die die Skifahrer in die Höhe befördern. Die Pisten sind aufgeteilt in 1,7 km leichten, 2,5 km mittleren und 0,6 km schweren Schwierigkeitsgrad. Die Rodelbahn hat eine Länge von 1,5 km und Langläufer können sich auf dem 14 km langen Loipennetz tummeln. Die Bocksberg Skischule kümmert sich um die Anfänger. Wer mal nicht Skifahren möchte kann die Kegelbahn und das Hallenbad in Hahnenklee nutzen.
- Das Skigebiet Braunlage. Mit 971 Metern Höhe ist der Wurmberg der höchste Berg Niedersachsens. Neben einer speziellen Piste für Snowboarder gibt es 11 km leichte und 2 km mittlere Pisten, und auch hier ist eine 1,5 km lange Rodelbahn zu finden. Für den Transport auf den Berg sorgen 3 Schlepplifte und eine Seilbahn. Ein weitläufiges Loipennetz führt rund um den Wurmberg. Zugang zum Skigebiet bekommt man am besten über die Talstationen Braunlage und Schierke.
Das Skigebiet von Flims, Laax und Falera ist das größte in Graubünden in der Schweiz. Hier finden Sie auf 220 Pistenkilometern genau das richtige für alle Altersgruppen und in allen Schwierigkeitsgraden, davon 63 km leicht, 71 km mittel, 46 km schwer, 40 km Touren und 40 km unpräpariert aber markiert für Freerider. Neben langen Abfahrten gibt es auch 4 Snowparks für Freestyle-Fans, Wander- und Schlittenwege und natürlich kommen auch Langläufer auf ihre Kosten. 70 Prozent der Pisten hat dank ihrer Höhenlage garantiert Schnee. Die 28 Liftanlagen sind in der Lage mehr als 40.000 Skifahrer pro Stunde zu befördern. Dabei ist das Skigebiet so weitläufig, dass selbst bei so vielen Besuchern immer noch genügend Platz ist um in Ruhe Ski zu fahren. Von allen drei Orten Flims, Laax und Falera hat man leichten Zugang zum Skigebiet. An den Talstationen befinden sich Skischulen für die Kleinen Gäste, und jeder Ort kann auch mit einem Kinderland aufwarten. Auf dem Skigebiet verteilen sich 13 Hütten, in denen die Skifahrer kulinarisch bestens versorgt werden auch Gourmets kommen auf ihre Kosten. Allerdings sollte man in den nobleren Bergrestaurants einen Platz reservieren. Für die After-Ski Party gibt es 8 Bars im Skigebiet von Flims, Laax und Falera. Hotels in der Schweiz sind nicht die einzigen Unterkünfte, man findet auch Gasthöfe, Pensionen, Jugendherbergen bis hin zur Berghütte in jeder Preisklasse das passende.
















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