Marokko, eine Rundreise-Teil 1

Durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt liegt Marokko im Norden Afrikas an der Küste des Mittelmeeres und des Atlantischen Ozeans.

Eine orientalische Welt mit vielen historischen Zeugnissen und den Königsstädten Fès, Meknès, Rabat und Marrakesch, als Zentren der Kunst und Kultur, haben wir so praktisch vor der Tür.

Casablanca © flickr/dominikgolenia

Besucher, die möglichst viel von Marokko sehen möchten, sollten sich vielleicht für eine Marokko Rundreise entscheiden.

Wahrscheinlich werden Sie in Casablanca, einer der größten Städte Nordafrikas, die nichts mehr mit dem Filmklassiker mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart gemein hat, ankommen. Am nächsten Tag geht es nach einer Stadtrundfahrt, vorbei an der 1993 vollendeten König-Hassan-II. Moschee mit dem 175 Meter hohen Minarett, weiter nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos, die ihre Besucher mit vielen Sehenswürdigkeiten erwartet. Als eine der vier Königsstädte ist sie heute Sitz des Königs Mohammed VI und das Regierungszentrum.

Wahrzeichen Rabats ist der Hassanturm aus almohadischer Zeit, der dank seiner Lage auf einem Hügel auch weithin sichtbar ist. Sehenswert sind auf alle Fälle das Mausoleum von Mohammed V., in dem auch Hassan II. begraben ist, die Kasbah des Oudayas, das Museum für Marokkanische Kunst und die zahlreichen Moscheen der Stadt. Entgehen lassen sollten Sie sich auch auf keinen Fall die bunten und belebten Bazare in der Medina von Rabat, auf denen es von Gold über Silber, Teppiche, Leder und Kräuter alles gibt. Ein ganz besonderes Erlebnis für die Sinne.

Ein weiteres Highlight ist die Nekropole von Chellah, eine Totenstadt mit Überresten aus römischer, phönizischer, berberischer und arabischer Zeit.

Chefchouen © flickr/neiljs

Von Rabat geht es dann weiter nach Chefchaouen. Die Strecke führt entlang des Rifgebirges und ist durch die Aussichten und die unberührte Natur besonders spektakulär. Gelegen zwischen den Bergspitzen Djabal Kelaa und Djabal Meggou zählt Chefchaouen zu den schönsten Städten der Rif Region. Da die Stadt über 30 Jahre lang von den Spaniern besetzt war, wird hier auch heute noch eher Spanisch als Französisch gesprochen. Besonders schön ist das Farbenspiel der im andalusisch-arabischen Stil erbauten weiß-blau gestrichenen Häuser.

Für Besucher ein Muss ist der Besuch des Platzes Outa el Hammam mit seinem Brunnen in der Medina. Die zahlreichen Cafés laden ein zu einer gemütlichen Tasse Tee bevor man die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. In der Kasbah de Moulay Ismail aus dem 17. Jahrhundert ist das Volkskundemuseum untergebracht. Es zeigt neben Schmuck, Keramik, Waffen und Musikinstrumenten auch die typischen Trachten der Region. Im Souika-Viertel südlich des Outa el Hammam gelegen kann man wunderbar Souvenirs kaufen während man sich bei einem Spaziergang durch die verschlungenen Gässchen verzaubern lässt.

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2 Responses to Marokko, eine Rundreise-Teil 1

  1. Birglinde says:

    Hallo !

    Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen, da ich/wir eine Reise nach Marokko im April vorhaben. Wir möchten aber nicht in Turistenbussen hin- und hergeschaukelt werden. Außerdem möchten wir etwas von dem Land sehen und vor allen Dingen einige Tage ( mind. 5 ) in Essauiera verweilen. Aber auf keine Fall weiter in Richtung Agadir.
    Wenn ich hier einen gutenTip erhalten würde, das wäre Wunderschön. Der grobe Plan ist mit dem Flugzeug und dann Mietwagen. Wir sind aber nicht mehr Taufrisch ( um die 60 Jahre ).
    Nach Möglichkeit bitte ich um eine Antwort.
    Viele Grüße
    Birglinde

  2. Pingback: Ferien Reisen

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