Im Truck durch die USA

Auch wenn man selber keinen Truck hat, ist es möglich in einem Truck durch den Südwesten der USA zu fahren, nämlich als Beifahrer oder Shotgun Rider, wie es so schön heißt.

Sonora Desert © flickr/.Larry Page

So hat man die Möglichkeit das Land wirklich hautnah zu erleben und den Duft von Freiheit zu atmen.
Das Motorendröhnen des 18-Wheeler-Trucks und die Country Songs aus dem Radio im Ohr fährt man dem Sonnenuntergang entgegen.

Die amerikanischen Trucker sind wesentlich entspannter als ihre deutschen Kollegen, da sie weniger unter Druck stehen und zum Beispiel ihre Trucks auch nicht selbst abladen müssen. Sie können mit 120 Stundenkilometer durchs Land fahren und in der eingeschworenen Truckergemeinschaft nimmt jeder auf den Anderen Rücksicht.

Nur so ist es möglich überhaupt Touristen als Shotgun Rider mitzunehmen, denn für den Fahrer ist solch eine Fahrt ja seine tägliche Arbeit und kein Vergnügen. So wird dann auch in der Kabine der Kenworth Trucks geschlafen und an Truck Stops gegessen.

Kenworth Truck © flickr/faungg

Auf den Fahrten geht es durch die Kakteenwüste bei Phoenix und auf der historischen Route 66 nach Kalifornien. An den Truck Stops lernt man andere Trucker kennen und erlebt den typischen Alltag eines Fahrers.
Ausgangspunkt der Touren ist Tucson, Arizona. Die 1552 von den Spaniern gegründete Stadt entwickelte sich durch den Bau der Southern Pacific Railway zur Handelsmetropole. Heutzutage wird die Fracht hauptsächlich von den Trucks quer durchs Land transportiert.

Wenn man in Tucson ist, sollte man unbedingt auch den Tucson Mountain Park besuchen. In diesem Naturschutzgebiet gibt es mannshohe Saguaro-Kakteen und rot blühende Ocotillos. Im Desert Museum lernt man dann noch mehr über die Flora und Fauna der Wüste.
Old Tucson war einst Schauplatz bekannter Western wie „ Rio Bravo“ oder „El Dorado“. Heute werden hier allerdings fast nur noch Werbefilme gedreht.

Mehr Informationen zu Truckreisen in Amerika finden Sie hier.

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