Dienstag, Januar 05th, 2010 | Author: admin

Im Januar ist die richtige Zeit für eine Reise nach Bombay bzw. Mumbai wie es seit 1995 heißt. In der Stadt der Bollywood Filme ist es, dank des tropischen Klimas, das ganze Jahr über heiß, mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 24 °C im Januar aber am erträglichsten. Bis in das 17. Jahrhundert bestand das Stadtgebiet Mumbais aus sieben von einander getrennten Inseln, die durch Landgewinnungsmaßnahmen zu einer einzigen wurden. Nach portugiesischer und britischer Kolonialherrschaft entwickelte sich Mumbai seit 1947 als Indien die Unabhängigkeit erlangte zur Handels- und Kulturhauptstadt Indiens. Die Stadt mit ungefähr 14 Millionen Einwohnern ist wohl am bekanntesten geworden durch die Kinofilme made in Bollywood. Aber natürlich hat die Stadt noch wesentlich mehr zu bieten. Klassische und modernen indische Musik genau so, wie auch Theater und Museen. Zahlreiche prächtige Gebäude, wie zum Beispiel  das “Gateway to India”, das Wahrzeichen Mumbais im Stadtteil Colaba, das “Taj Mahal Palace Hotel” oder der “Chhatrapati Shivaji Terminus”, der Bahnhof von Mumbai sind Zeugnisse der kolonialistischen Vergangenheit. Der “Chhatrapati Shivaji Terminus”, der bis 1996 noch “Victoria Terminus” hieß ist der wohl meistbenutzte Bahnhof der Welt und ein besonderes Beispiel für das Zusammenspiel englischer und traditionell indischer Architektur. Seit 2004 gehört er zum Weltkulturerbe der UNESCO. Und wer vom Trubel der Großstadt genug hat, der kann den “Sanjay Gandhi National Park” im Norden der Stadt, mit den 109 “Kanheri-Höhlen”, oder die “Ferozeshah Mehta Gardens”, die Hängenden Gärten Mumbais besuchen. Kulinarisch gesehen kommen Besucher der Stadt ebenso auf ihre Kosten wie in kultureller Hinsicht. Die Küche ist ebenso vielfältig, wie die Bevölkerung der Stadt, mit ihren verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Religionen.

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