Surinam am Atlantischen Ozean zwischen Brasilien und Französisch-Guayana gelegen, ist der kleinste Staat Südamerikas. Auf einer Fläche von 163.820 km² leben circa 500.000 Menschen, von denen die Hälfte jünger als 25 Jahre alt ist. Die Hauptstadt Surinams ist Paramaribo.
1667 nahmen die Niederländer das unter englischer Kolonialherrschaft stehende Surinam ein. Im Frieden von Breda, der im selben Jahr geschlossen wurde, behielten die Niedeländer dann Surinam und das von den Briten eingenommene Nieuw Amsterdam, das heutige New York, ging an Großbritannien. Mehr oder weniger ein Tauschhandel also.
Neben vielen afrikanisch stämmigen Einwohnern, Nachfahren ehemaliger Sklaven, gibt es in Surinam auch viele indisch stämmige Einwohner, die von den Niederländern als Ersatz für die afrikanischen Sklaven nach Surinam gebracht worden waren. Seit 1975 ist Surinam unabhängig. Die Amtssprache ist aber nach wie vor Niederländisch.
Zwei Drittel des Landes sind von Regenwald bedeckt, weshalb das Land seinen Besuchern auch eine große Vielfalt an Flora und Fauna bieten kann und ein beliebter Studienplatz für Wissenschaftler ist. Der Regenwald ist Teil des Amazonas-Regenwaldes und man findet hier alleine mehr als 1.000 verschiedene Baumarten. Die wohl bekanntesten Vertreter der einheimischen Fauna sind der Jaguar, der Brüllaffe, der Tapir und der Kaiman. An die Strände von Galibi kommen regelmäßig Meeresschildkröten zur Eiablage.
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