Die Insel Elba

Die Insle Elba ist ein Juwel im Mittelmeer (Tyrrhenisches Meer). Es ist ein Archipel der Region Toskana und hat 224 Quadratkilomenter schönste Landschaft und Küste zu bieten.

Elba liegt etwa 20 Kilometer vom italienischen Festland entfernt. Die acht Gemeinden auf der Insel gehören zur Provinz Livorno.

Ganz fantastisch ist die azurblaue Küste vom Capobianco. Für Schnorchler wunderbar, da das Wasser glasklar ist und man den Grund gut erkunden kann.

Im Osten der Insel befindet sich der Parco Nazionale dell’ Arcipelago Toscano. Die Hauptstadt Portoferraio ist an der Nordküste zu finden. Auch die wichtigen Häfen Porto Azzurro und Rio Marina befinden sich dort. Im Westen ragt stolze 1019 Meter hoch der Monte Capanne. Er bietet einen grandiosen Ausblick über die Landschaft.

Wo es einem gefällt, kann man auf Elba nächtigen; es ist alles vorhanden von guten Hotels bis zu Pensionen, Privatunterkünften und natürlich den vielgeschätzten Campingplätzen.
Ferienhäuser- und Wohnungen sollten allerdings wirklich rechtzeitig gebucht werden.
Überall kann man seine Touren starten, ob zu Fuß oder mit dem Mountainbike.
Wilde Orchideen überall, wie auch überhaupt die gesamte Flora und Fauna, sind ein wahrer  Augenschmaus.

Segler, Kajakfahrer und auch Taucher kommen nicht zu kurz. Und wer erst dort ein Interesse am Tauchsport entwickelt, findet genügend Tauchschulen, um reinzuschnuppern.

Die Westküste Elbas ist felsig und steil, während man sich auf der Halbinsel Capo d’Enfola im Norden an glasklarem Wasser und wunderschönen Buchten erfeuen kann.
Der Monte Capanne ist was Besonderes. An seiner Nordseite ist er mit Kastanien- und Buchenwäldern bedeckt, seine gegenüberliegende Seite ist karg.

Die Hauptstadt Portoferraio bietet die Burg Falcone und einen Leuchtturm zum Entdecken. Auch ist ein Spaziergang durch die Gassen ein gutes Kontrastprogramm zum Strand- und Sportleben.

Elba wurde erstmals von den Etruskern besiedelt und schon im 16. und 17. Jahrhundert war Elba ein Zankapfel zwischen Spanien, Frankreich und Florenz und war 1738 sogar ein Teil des Hauses Lothringen.

Vom 3. Mai 1814 bis zum 26. Februar 1815 lebte hier Napoleon in seiner Verbannung. Das Museum Villa Napoleone erzählt ausführlich und interessant von dieser Zeit.
1860 kam Elba zu Italien, damals gerade Königreich geworden. Davor war die Insel seit 1815 im Besitz der Toskana.

Bedingt durch das milde Klima wachsen hier viel Obst und Oliven und der Weinbau ist auch nicht zu verachten, ebenso wie das Endprodukt: Elba Bianco, Elba Rosso, Aleatico und Moscato.

Überhaupt lässt es sich gut speisen auf Elba. Die Küche ist rustikal, aber doch raffiniert. Das typische Brot mit seiner Kruste, aus Weizenmehl bestehend und ungesalzen, wird zu jeder Mahlzeit gereicht.
Fleisch ist fast in jeder Mahlzeit zu finden, ob nun Wild, Geflügel oder Lamm. Auch Schwein und Rind sind typisch.

Eigentlich kann man das ganze Jahr über Elba genießen. Im Winter nähert sich das Thermometer so gut wie nie der 0-Grad-Grenze und im Sommer pendeln sich die Temperaturen so um die 30 °C ein. Eine angenehme Brise sorgt auch für einen angenehmen Küstenaufenthalt. Im Landesinneren kann es schon wärmer werden.
Insgesamt regnet es nicht viel auf Elba. Baden ist locker möglich von Mai bis Ende Oktober, da hat das Wasser immer noch um die 20 °C. Im heißen Juli und August so um die 25 °C.

Die Anreise nach Elba ist mit dem Auto ebenso möglich wie mit dem Flugzeug.
Für Pkw-Reisende gibt es zwei Fährgesellschaften, die nach Elba überführen und für jene ohne Pkw gibt es noch die Schnellverbindung mit dem Tragflächenboot, das schon nach 35 Minuten wieder anlegt.
Während der Sommermonate gibt es sehr gute Anbindungen an die Insel mit dem Flugzeug aus München, Zürich, Friedrichshafen, Mailand, Rom und weiteren italienischen Städten.

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Eine Reise ins Dartmoor

Das Dartmoor ist eine Heidemoorlandschaft in der Mitte von Devon im Südwesten Englands gelegen.

Der Nationalpark Dartmoor erstreckt sich über eine Fläche von 954 Quadratkilometern.
In den Granithöhen des Moores gibt es über 160 sogenannte „Tors“ und es ist das größte Granitgebiet in Großbritannien mit einer Größe von 625 Quadratkilometern. Der höchste Punkt im Dartmoor und in ganz Südengland ist High Willhays mit einer Höhe von 621 Metern, gefolgt vom Yes Tor mit 619 Metern. Der bekannteste der Tors ist wohl der Haytor mit 457 Metern.

Das Dartmoor ist relativ frei von menschlichen Einflüssen und eine der wenigen ursprünglichen Landschaften Englands. Archäologische Fund zeigen allerdings, dass hier schon während der Bronzezeit Menschen gelebt haben. Es wird sogar angenommen, dass während dieser Zeit größere Populationen ins Dartmoor kamen, denn es wurden zahlreiche Steinwerkzeuge und Rundhäuser gefunden.

Auch viele Menhire,  Steinkreise und andere Monumente, wie zum Beispiel den Beardown Man gibt es zu sehen. Der Beardown Man hat eine Höhe von 3,5 Metern, aber es wird angenommen dass sich noch mindestens ein weiterer Meter im Boden befindet.

Es ist eigentlich kein Wunder, dass sich um das Dartmoor viele Mythen und Legenden drehen, sogar der Teufel selbst soll hier schon einmal erschienen sein. Das Moor ist die Heimat von Feen und Monstern, wie einem kopflosen Reiter oder einem großen Schwarzen Hund. Und sogar die  Werke berühmter Schriftsteller wie Sir Arthur Conan Doyle und Agatha Christie spielen im Dartmoor.

Wer vor Monstern keine Angst hat, kann im Dartmoor wunderbar wandern und wird mit offenen Flächen und atemberaubenden Aussichten belohnt. Andere Aktivitäten die bei Besuchern des Dartmoors beliebt sind, sind das Fischen in einem der zahlreichen Flüsse, Radtouren oder Ponywandern auf den berühmten Dartmoor Ponys. Und auch für archäologiebegeisterte Besucher hat das Dartmoor viel zu bieten.

Vor einer Wanderung im Dartmoor sollte man sich allerdings bei der britischen Armee über Manöver in der Gegend informieren, da diese die Wanderrouten beeinträchtigen können. Informationen zu Manövern findet man auf www.dartmoor-ranges.co.uk oder auf der Okehampton Army Base.

Dort sind auch das Museum of Dertmoor Life und die Dartmoor Railway Ltd. zuhause. Letztere befährt eine knapp 25 Kilometer lange Strecke.

Und neben der ganzen Wildnis gibt es im Dartmoor auch wunderschöne Gärten wie die Stone Lane Gardens in Chagford oder The Garden House in Yelverton zu sehen.
Besucher die sich für Kunst und Kunsthandwerk interessieren, sollten die Devon Guildo f Chraftsmen in Bovey Tracey und die Powdermills Pottery in Postbridge besuchen. Jedes Jahr im Juni findet in Bovey Tracey, dem freundlichen Städtchen am Fluss Bovey, auch ein Kunsthandwerkermarkt statt.

Im Dartmoor gibt es natürlich auch das berühmte Dartmoor Prison. Es wurde zwischen 1806 und 1809 gebaut und diente ursprünglich zur Unterbringung von französischen und amerikanischen Kriegsgefangenen, wurde dann ab 1850 ein Gefängnis für normale Kriminelle. Lange Zeit waren hier auch vorwiegend Schwerverbrecher untergebracht. Die meisten Gebäude stammen noch aus dem 19. Jahrhundert, allerdings wurden 3 Flügel kürzlich von Grund auf saniert.

Das Essen im Dartmoor ist übrigens auch sehr gut. Man kann viele Dinge auf Bauermärkten und in den Restaurants der Region bekommen. Darunter zum Beispiel Ziegenkäse, Honig, Fleisch der Tiere die im Dartmoor weiden, Pasteten und Kuchen. Auch die Cream Teas in den Teestuben sind zu empfehlen. Aber natürlich gibt es auch die für England so typischen Fish & Chips.

Und auch einkaufen kann man im Dartmoor. Zahlreiche Boutiquen bieten Kunst, Bücher und Holzspielzeug an. Natürlich gibt es auch Ourdoor Spezialisten, bei denen Sie sich vor Ort ihre komplette Ausrüstung kaufen können.

Zögern Sie also nicht, das Moor wartet darauf erkundet zu werden.

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Marokko, eine Rundreise-Teil 2

Von Idriss I. im Jahre 789 bereits gegründet, erfolgte die eigentliche Gründung von Fès im Jahre 808 durch dessen Sohn Idriss.

Das zur damaligen Zeit als modern geltende Fès steht seit 1976 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Karaouyine ist nach der Azhar-Universität in Kairo die zweitwichtigste islamische Universität und macht Fès zum religiösen Zentrum von Marokko.

Fès besteht aus dem alten Fès, dem Fès-el-Bali, dem neuen Fès, Fès-el-Djedid, und der Neustadt, Ville Nouvelle, die während des Protektorats der Franzosen entstand. In den zahlreichen kleinen Gassen der Altstadt sollte man auf einen Führer nicht verzichten, da es schwer ist sich zu orientieren. Hier liegen die Souks und fast alle historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Absolut sehenswert in Fès sind die Viertel der Zünfte, denn die Handwerkskünste sind in Fès noch überall vertreten. Das Treiben in den Souks zieht Besucher schnell in seinen Bann.

Auch ein Ausflug in die Ruinenstadt Volubilis und ins nahe Meknès ist lohnenswert. Von Volubilis wird angenommen, dass es die sagenumwobene Hauptstadt des Berber-Königreiches Mauritania war. Bewiesen ist diese Theorie jedoch nicht. Nach den Römern kamen die Araber nach Volubilis. Die Stadt behielt aber ihre römische Prägung bei und wurde im 18. Jahrhundert nach der Zerstörung durch ein Erdbeben verlassen.

Meknès ist eine weitere der Königsstädte und stark geprägt durch die Herrschaft des „Sonnenkönigs“ Moulay Ismail. So sollten sie auch  das Mausoleum des Sonnenkönigs unbedingt besuchen. Er wurde übrigens wegen seiner Freundschaft zum französischen Sonnenkönig Ludwig XIV. auch Sonnenkönig genannt und Meknès verdankt seinem ausschweifenden Lebensstil seinen Palastbezirk mit den zahlreichen Palästen und Prachtbauten.

Von Fès geht es dann entlang des mittleren Atlas nach Beni Melal, wo man in herrlicher Landschaft die Quelle des Ain Asserdoun besichtigen kann. Eine wunderbare Aussicht auf Beni Melal mit seinen Obstgärten hat man von Ras-el-Ain aus.

Es geht weiter nach Marrakesch, der wohl außergewöhnlichsten Stadt Marokkos. Zwischen dem Souk und der Koutoubia Moschee liegt das Zentrum Marrakeschs, der riesige „Djemma el  Fna“ Platz, der Platz der Geköpften. Hier geben hunderte Händler, Wahrsager, Gaukler und Schlangenbeschwörer jeden Tag ihre Vorstellung, allerdings gibt es hier auch Betrüger und Taschendiebe. In dem engen Gewirr der Gassen des Souks mit seinen vielen Menschen und den unvergleichlichen Gerüchen, sollte man sich einfach treiben lassen, da man als Fremder unweigerlich die Orientierung verliert.

Gut erkunden lässt sich die große Stadt Marrakesch am besten mit einer Pferdekutsche oder mit einem gemieteten Fahrrad. Ein Muss auf einer Besichtigungstour sind die berühmten Saadischen Gräber, die zahllosen Paläste, die wie der El Bahia-Palast aus 1001 Nacht zu stammen scheinen, die kleinen Museen und auch die wunderschönen Gärten der Stadt. Im „Jardin Majorelle“ kann man sich gut vom bunten Treiben der Stadt erholen und einfach die Zeit genießen.

Ein Erlebnis ist auch ein Ausflug ins Ourika-Tal, dessen Landschaft geprägt ist von rauschenden Bächen, Obst- und Nussbäumen. Hier kann man in einem Berberdorf an einer traditionellen Teezeremonie teilnehmen und die andere Seite Marokkos kennenlernen. Hier kann man in einem Berberdorf an einer traditionellen Teezeremonie teilnehmen und die andere Seite Marokkos kennenlernen.

Weiter geht es dann in das Küstenstädtchen Essaouira mit dem malerischen Fischerhafen, in dem der Strand zu einem Bad im Atlantik einlädt, und das zur Heimat für viele Künstler und Handwerker geworden ist. Orson Welles drehte hier seinen Film „Othello“. Sehenswert ist neben dem Hafen auch die Befestigungsanlage mit ihren alten Kanonen.

Am Ende der Rundfahrt geht es dann entlang der Küste zurück zum Ausgangspunkt Casablanca.

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Marokko, eine Rundreise-Teil 1

Durch die Straße von Gibraltar von Europa getrennt liegt Marokko im Norden Afrikas an der Küste des Mittelmeeres und des Atlantischen Ozeans.

Eine orientalische Welt mit vielen historischen Zeugnissen und den Königsstädten Fès, Meknès, Rabat und Marrakesch, als Zentren der Kunst und Kultur, haben wir so praktisch vor der Tür.

Besucher, die möglichst viel von Marokko sehen möchten, sollten sich vielleicht für eine Marokko Rundreise entscheiden.

Wahrscheinlich werden Sie in Casablanca, einer der größten Städte Nordafrikas, die nichts mehr mit dem Filmklassiker mit Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart gemein hat, ankommen. Am nächsten Tag geht es nach einer Stadtrundfahrt, vorbei an der 1993 vollendeten König-Hassan-II. Moschee mit dem 175 Meter hohen Minarett, weiter nach Rabat, der Hauptstadt Marokkos, die ihre Besucher mit vielen Sehenswürdigkeiten erwartet. Als eine der vier Königsstädte ist sie heute Sitz des Königs Mohammed VI und das Regierungszentrum.

Wahrzeichen Rabats ist der Hassanturm aus almohadischer Zeit, der dank seiner Lage auf einem Hügel auch weithin sichtbar ist. Sehenswert sind auf alle Fälle das Mausoleum von Mohammed V., in dem auch Hassan II. begraben ist, die Kasbah des Oudayas, das Museum für Marokkanische Kunst und die zahlreichen Moscheen der Stadt. Entgehen lassen sollten Sie sich auch auf keinen Fall die bunten und belebten Bazare in der Medina von Rabat, auf denen es von Gold über Silber, Teppiche, Leder und Kräuter alles gibt. Ein ganz besonderes Erlebnis für die Sinne.

Ein weiteres Highlight ist die Nekropole von Chellah, eine Totenstadt mit Überresten aus römischer, phönizischer, berberischer und arabischer Zeit.

Von Rabat geht es dann weiter nach Chefchaouen. Die Strecke führt entlang des Rifgebirges und ist durch die Aussichten und die unberührte Natur besonders spektakulär. Gelegen zwischen den Bergspitzen Djabal Kelaa und Djabal Meggou zählt Chefchaouen zu den schönsten Städten der Rif Region. Da die Stadt über 30 Jahre lang von den Spaniern besetzt war, wird hier auch heute noch eher Spanisch als Französisch gesprochen. Besonders schön ist das Farbenspiel der im andalusisch-arabischen Stil erbauten weiß-blau gestrichenen Häuser.

Für Besucher ein Muss ist der Besuch des Platzes Outa el Hammam mit seinem Brunnen in der Medina. Die zahlreichen Cafés laden ein zu einer gemütlichen Tasse Tee bevor man die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt besucht. In der Kasbah de Moulay Ismail aus dem 17. Jahrhundert ist das Volkskundemuseum untergebracht. Es zeigt neben Schmuck, Keramik, Waffen und Musikinstrumenten auch die typischen Trachten der Region. Im Souika-Viertel südlich des Outa el Hammam gelegen kann man wunderbar Souvenirs kaufen während man sich bei einem Spaziergang durch die verschlungenen Gässchen verzaubern lässt.

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Eine Reise in den Lake District

Der Lake District ist eine der beliebtesten Ferienregionen in Großbritannien und wohlbekannt für seine Seen und Berge.

Es ist Englands größter Nationalpark mit Englands höchstem Berg, dem Scafell Pike, und Englands tiefsten See, dem Wastwater.

Wenn Sie möchten, können Sie einfach auf einen Berg steigen und den atemberaubenden Ausblick genießen. Schon dies allein wird Ihnen wohl zu einer anderen Lebensperspektive verhelfen, aber es gibt natürlich im Lake District noch mehr Dinge die man tun kann.

Wussten Sie,  dass trotz des Namens Lake District nur einen „Lake“ in der Region gibt? Es ist der Bassenthwaite Lake. Die anderen sind „meres“, „waters“, „tarns“ oder „reservoirs“. Die Form des Lake District ist ein Resultat vor allem der letzten Eiszeit. Während ihr sind die u-förmigen Täler entstanden in denen sich nun meist Seen befinden.

Durch die Verbindung des bekannten britischen Dichters William Wordsworth und den „Lake Poets“ zum Lake District, wurde dieser schon relativ früh ein beliebtes Reiseziel. Und auch wenn die Straßen zu der Zeit immer besser wurden, stieg die Zahl der Besucher von Keswick dramatisch an, als die Cockermouth, Keswick & Penrith Eisenbahnlinie gebaut war. So wurde aus dem kleinen Marktflecken ein geschäftiges Touristenstädtchen, das viel zu bieten hat.

Ungefähr 2,5 Kilometer südöstlich von Keswick befindet sich der Castlerigg Stone Circle auf einem  natürlichen Plateau von dem man einen wunderbaren Rundumblick auf die umgebenden Berge hat. Der Steinkreis besteht aus 38 frei stehenden Steinen die aus einer Zeit vor 4000-5000 Jahren stammen. Es ist nicht klar, ob der Steinkreis ein Versammlungsort war oder für religiöse Zeremonien genutzt wurde.

Bowness on Windermere ist ein Ort, den man leicht von der M6 oder A590 erreichen kann und hier bekommt man auch Unterkünfte in allen Preiskategorien. Vor dem Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert war Bowness nur ein kleines Fischerdorf, aber mit der Eisenbahn kamen auch die Besucher und noch viele Victorianische Gästehäuser erinnern an diese Zeit. In dem Dorf kann man außerdem zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants finden. Im Hochsommer ist hier immer viel los und auf dem See kann man Boote aller Art mieten oder auch eine Fahrt mit den historischen Schiffen Swan, Teal und Tern machen die 1938, 1936 und 1891 gebaut wurden.

Oder gehen Sie auf „Kreuzfahrt“ mit den Ullswater Dampfschiffen, den Ullswater Steamers“, die seit 150 Jahren auf dem See fahren. Man kann gut eine Schiffsfahrt mit einer Wanderung in der Gegend verbinden. Hier gibt es mehr Information zu den Ullswater Steamers: www.ullswater-steamers.co.uk

Wer es sportlicher mag, kann Kanu oder Kajak fahren. Entweder auf den Stromschnellen des Brathy oder eher gemütlich auf dem Coniston Water.

Ein weiterer schöner Sport, dem man im Lake District nachgehen kann, ist das Fischen. Es gibt hier zahlreiche gute Angelmöglichkeiten und auch zahlreiche Fischarten wie Hecht, Karpfen, Schleie, Brachse, Döbel oder Äsche.

Besucher die den Lake District von oben sehen möchten, ohne einen Berg besteigen zu müssen, können entweder eine Ballonfahrt machen oder auch einen Rundflug mit dem Hubschrauber. Beides sind spektakuläre Wege, die Gegend zu erkunden.

Und weil es im Lake District doch öfter mal regnet, hier noch ein paar Tipps für Tage an denen die Sonne mal nicht scheint:

Sicherlich ist das Aquarium in Lakeside interessant, um das Leben im Süßwasser besser kennenzulernen. Man kann sogar mit der Haverthwaite Dampfeisenbahn dort hin fahren.

Das Blackwell Arts and Crafts House wurde von Mackay Hugh Baillie Scott zwischen 1898 und 1900 entworfen und ist ein wunderbares Beispiel der  Architektur der „Arts and Crafts“ Bewegung. Das erst vor kurzem restaurierte Gebäude ist an sieben Tagen der Woche geöffnet.

Im Cars oft he Stars Museum in Keswick sind neben den James Bond Fahrzeugen auch noch das Auto der Familie Feuerstein und viele andere zu sehen. Ein Muss für Autofans. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.carsofthestars.com.

Im Cumberland Pencil Museum in Keswick kann man nicht nur den ersten Bleistift überhaupt, sondern auch den größten der Welt bewundern. Hier gibt es auch ein breites Angebot für Kinder, so dass es ein perfekter Familienausflug werden kann.

Ein Muss nicht nur für Fans von „Dick und Doof“ ist das weltbekannte Laurel and Hardy Museum in Ulverston im Südwesten des Lake Districts. Hier wurde Stan Laurel 1890 auch geboren.

Und wenn die Sonne dann wieder scheint, wie wäre es mit einer kleinen Wanderung? Der Lake District hat für jeden etwas zu bieten. Angefangen bei kurzen Spaziergängen hin zu längeren und auch geführten Wanderungen. Eine etwas längere Wanderung wäre der Cumbria Way, auf dem man auf über 100 Kilometern von Ulverston im Süden Cumbrias bis nach Carlisle im Norden mitten durch den Lake District wandern kann. Mehr Informationen zur Strecke gibt hier.

Natürlich ist dies nur ein Teil dessen, was der Lake District zu bieten hat. Machen Sie sich auf und erleben sie diese faszinierende Landschaft einfach selbst.

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Kent, der Garten Englands

Dort wo man ankommt, wenn man durch den Eurotunnel fährt befindet sich die englische Grafschaft Kent, auch „Garden of England“, Garten Englands genannt.

Kent liegt im äußeren Südosten Englands und die berühmten Kreidefelsen von Dover sind bei gutem Wetter bis nach Frankreich zu sehen.

Die weit und offene Landschaft, die Kent den Beinahmen Garden of England einbrachte, ist wirklich vielseitig. Neben Lavendelfeldern, Hopfenfeldern und Obstgärten gibt es Blumen S, Schmetterlinge und seltene Orchidee zu sehen. Aber auch Wälder gibt es in Kent. Sogar mehr alten Waldbestand als sonst irgendwo in England. Hier kann man einen Eindruck davon bekommen wie die englischen Wälder nach der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren ausgesehen haben mögen. Einzigartig ist auch die Romney Marsh, das dünnbesiedelte Marschland, das bis in die Grafschaft Sussex reicht und teilweise unter Meereshöhe liegt.

Neben Marschland gibt es hier auch 12 mittelalterliche Kirchen und 3 Kirchenruinen.

Maidstone die Hauptstadt der Grafschaft Kent verbindet Geschichte mit Kunst, Kultur, Einkaufsmöglichkeiten und Vergnügungsstätten. Sehenswert sind das Maidstone Museum, die Bentlif Art Gallery, das Maidstone Carriage Museum mit der einzigartigen Sammlung alter Pferdewagen und Kutschen und auch der Millennium River Park, der sich über 10 Kilometer entlang des Flusses Medway erstreckt.

Margate ist ein typisch englisches Seebad mit den typischen englischen Attraktionen, die in einem solchen Ort nicht fehlen dürfen. Es gibt Fish & Chips, Zuckerwatte, Geldspielautomaten und natürlich auch einen Vergnügungspark. Seit 250 Jahren ist Margate ein führendes Seebad vor allem für Besucher aus London. Sehenswert neben der Promenade und dem kleinen Hafen sind die Shell Grotto, deren Wände und Decke mit mehr als vier Millionen Muscheln dekoriert wurden, das Tudor Haus aus dem 16. Jahrhundert, die großen Crescents aus dem 19. Jahrhundert und der Clock Tower, der zum Diamantenen Jubiläum Queen Victorias im Jahr 1897 erbaut wurde. Natürlich hatte Margate auch einen typischen Pier, ohne den ein englisches Seebad nicht auskommt. Er wurde allerdings in einem schweren Sturm im Jahr 1978 zerstört.

Bekannt vor allem wegen der Kreidefelsen, der White Cliffs, ist Dover. Schon zur Zeit der Römer war hier ein wichtiger Hafen und die Römer hatten hier auch ihre britannische Flotte stationiert. Seit 1050 gehörte Dover dem Bündnis „Cinque Ports“ an, einem Zusammenschluss der wichtigsten Seehäfen des Landes. Oberhalb der Kreidefelsen liegt Dover Castle, das schon immer eine große Bedeutung bei der Verteidigung Englands hatte.
Neben Dover Castle sind auch Deal und Walmer Castle zu nennen, die einen Besuch wert sein.

Ein Muss bei jedem Besuch Kents  ist auch Canterbury mit seiner berühmten Kathedrale. Der Name Canterbury leitet sich vom altenglischen Cantwaraburig ab und bedeutet „Burg der Leute von Kent“.
Die Kathedrale von Canterbury hat die Form eines erzbischöflichen Doppelkreuzes und der älteste Teil geht auf das Jahr 1070 zurück. Berühmt wurde die Kathedrale durch den Mord an Thomas Becket im Jahre 1170.
Auch wenn Canterbury während des Zweiten Weltkrieges stark beschädigt wurde, so sind doch viele historische Bauwerke erhalten geblieben, die den mittelalterlichen Charakter des Stadtkerns bewahren.

Ein weiterer der historischen Cinque Ports ist Hythe.  Lohnenswert ist hier eine Fahrt mit der Romney, Hythe and Dymchurch Railway. Sie ist die kleinste öffentliche Eisenbahn der Welt mit einem Drittel der normalen Spurbreite.

Einige der am besten erhaltenen mittelalterlichen Häuser Großbritanniens findet man in Sandwich.  Hier kann man sich auf eine Reise in die Vergangenheit begeben und bei einem Spaziergang entlang des Flusses Ruhe und Erholung finden. Neben feinen Restaurants gibt es hier auch ausgesuchte Läden. Bei einem Rundgang durch die historischen Straßen sollte auch ein Besuch einer der zahlreichen Tearooms auf dem Programm stehen.

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Die Nordfriesischen Inseln

Neben den Ostfriesischen Inseln sind auch die Nordfriesischen Inseln vor der Westküste Schleswig-Holsteins immer eine Reise wert.

Sylt die größte deutsche Nordseeinsel wurde vor rund 8000 Jahren vom Festland abgetrennt und verdankt ihre außergewöhnliche Form dem Spiel der Gezeiten und des Wetters. Seit 1927 ist Sylt durch den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden. Ist Sylt inzwischen mehr oder weniger als Insel der Reichen bekannt, so war das Dasein in der Vergangenheit doch oft karg, denn die Bevölkerung lebte fast ausschließlich vom Fischfang.
Heute ist Sylt vor allem bekannt für 40 Kilometer Sandstrand, Dünen, Watt und natürlich reetgedeckte Häuser in ihren bunten Gärten.  Und auch wenn man auf dem Autozug über den Hindenburgdamm problemlos das Auto mitbringen kann, so lohnt es sich doch mal darauf zu verzichten. Auf Sylt kann man wunderbar wandern und Rad fahren. Und neben dem wohl allen bekannten Westerland gibt es auch noch andere interessante Orte. So kann man in Keitum nicht nur die alte Kirche besichtigen sondern auch im Sylter Heimatmuseum und im Altfriesischen Haus viel über Geschichte und Wohnkultur der Insel erfahren.

Auch in Morsum steht eine alte Kirche, St. Martin, die statt eines Turms einen hölzernen Glockenstapel hat, aber besonders beeindruckend ist das Morsum Kliff. Seine Farben hat es der Sage nach von Außerirdischen die dort vor langer Zeit gelebt haben sollen. In Wirklichkeit aber sind hier mehrere Millionen Jahre Erdgeschichte in den verschiedenen Schichten zu sehen. Zwischen Wenningstedt und Kampen steht der Kampener Leuchtturm. Er ist stolze 38 Meter hoch und ist der älteste auf Sylt. Erbaut wurde der schwarz-weiße Turm im Jahre 1855.

In Westerland gibt es einen Friedhof auf dem Schiffbrüchige, die in der Zeit zwischen 1855 und 1905 angespült wurden, begraben sind. Eine noch wesentlich ältere Grabstätte ist das Steinzeitgrab Denghoog. Es ist das größte in Schleswig-Holstein und wurde vor etwa 5000 Jahren errichtet.

Im Herzen des Naturparks Wattenmeer gelegen ist die zweitgrößte der Inseln, Föhr. Der größte Ort und die einzige Stadt der Insel ist Wyk, das auf eine rund 190 Tradition als Heilbad zurückblicken kann. Auf Föhr kann man wunderbar radeln und so auch die Dörfer mit den typischen reetgedeckten Friesenhäusern besuchen. Auch Vogelkundler kommen auf Föhr auf ihre Kosten.

Auf Amrum gibt es nicht nur wunderbare Sandstrände und hohe Dünen sondern auch Wald- und Heideflächen. Im Nordseebad Wittdün kann man nicht nur an- und ablegende Fähren beobachten, sondern auch Baden. Zwischen dem Ort und dem Leuchtturm befinden sich zwei Zeltplätze direkt in den Dünen. Der Leuchtturm auf Amrum ist nicht nur das Wahrzeichen der Insel, sondern auch einer der höchsten an der deutschen Nordseeküste. Er misst inklusive der Düne auf der er steht stolze 66 Meter. 1875 wurde er in Betrieb genommen. In Nebel kann man auf dem Friedhof an der St. Clemens-Kirche aus dem Jahr 1200 kunstvoll gestaltete Grabsteine bewundern, die aus dem Leben der Inselbewohner erzählen.  Aber auch Grabhügel aus der Bronze- und Eisenzeit gibt es auf Amrum.

Die Insel Pellworm mit ihren knapp 1.200 Einwohnern liegt im Herzen der nordfriesischen Insellandschaft. Auf der grünen Marschinsel können Besucher viele Zugvögel, die hier Station machen, beobachten oder den Leuchtturm besuchen, der seit 1907 hier seinen Dienst tut. Der 41,5 Meter hohe Turm wurde auf einer Pfahlgründung bestehend aus 127 Eichenpfählen errichtet. Wenn Sie Glück haben, treten vielleicht auch gerade die Frauen der Trachtentanztruppe auf, während Sie die Insel besuchen.

Durch einen Autodamm mit dem Festland verbunden und von einem 28 Kilometer langen grünen Deich umgeben ist die Halbinsel Nordstrand. Hier kann man segeln, radeln oder auch im besonderen Meeresreizklima kuren. Mit Pferd und Wagen kann man bei Ebbe direkt über den Meeresboden bis zur Hallig Südfall fahren. Wer es noch ruhiger mag, kann auch einfach nur faulenzen und die Natur genießen.

Natürlich müssen auch die Halligen erwähnt werden. Auf diesen kleinen Eilanden kann man am besten erfahren, was es heißt mitten im Meer zu leben und den Elementen ausgeliefert zu sein. Vielleicht sind die Halligen nicht jedermanns Sache, einen Besuch wert sind sie aber allemal.

Und auch Zeit für eine Wattwanderung sollte man sich bei einem Aufenthalt in der Region nehmen. Allerdings nur mit einem erfahrenen Führer, da sonst schnell fallender Nebel und rasch auflaufende Fluten schnell zur Gefahr für Leib und Leben werden können.

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Abwechslungsreiches Alaska

Wer jetzt unter den heißen Temperaturen leidet, wünscht sich vielleicht nach Alaska mit seinem subpolaren Klima.

Gerade Naturfreude werden in der abwechslungsreichen Landschaft mit Wäldern, Bergen und Seen auf ihre Kosten kommen.  Die beste Reisezeit nach Alaska ist zwischen Anfang Juli und Mitte August und dann kann man auch die bekanntesten Nationalparks besuchen. Aber auch im Mai und September ist es meist noch recht mild und die Preise sind etwas niedriger.

Alaska ist nicht nur der größte Staat der USA, es hat auch besonders viel zu bieten. Hier gibt es neben Fjorden, Gletschern, Wäldern und Tundren auch Seen und Flüsse und natürlich hohe Berge.
Und auch die Tierwelt ist vielfältig. Man kann Eisbären Grizzlys und Kodiak Bären genauso sehen wie Walrosse, Robben, Wale, Seeotter, Karibus, Elche und Wölfe. In den Flüssen befinden sich auch Lachse und Forellen.

Die Hauptstadt Alaskas  Juneau befindet sich mitten zwischen Gletschern und Fjorden und ist ein guter Startpunkt für Ausflüge zum Glacier Bay National Park und zu anderen Gletschern. Neben Gletschern gibt es in der Region auch 32 Goldbergwerke. Die 1894 erbaute orthodoxe St. Nicholas-Kirche ist die älteste original russische Kirche von Southeast Alaska.

Die wirtschaftlich wohl wichtigste  Stadt Alaskas ist Anchorage und von dort aus kann man auch überall hin gelangen. Die meisten längeren Strecken werden in Alaska wohl mit dem Flugzeug zurückgelegt, da es zu Fuß oder mit dem Hundeschlitten zu lange dauern würde und die Straßen für Autos oft nicht passierbar sind. In der Stadt selbst finden Besucher gute Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten und auch viele Sportereignisse finden dort statt. 2002 erhielt Anchorage den Titel „All American City“.

Nicht weit von Anchorage entfernt liegt der Denali Nationalpark mit dem höchsten Berg Nordamerikas, dem Mt. McKinley (6.195 m). Healy, Cantwell oder Talkeetna sind Ausgangspunkte für viele Wanderer, Wildwasserfahrer und Bergsteiger, die die Gegen um den Mt. McKinley erkunden möchten. Der Nationalpark im Inneren Alaskas hat eine Größe von 24.000 Quadratkilometern und gilt als das größte geschützte Ökosystem der Welt. Hier kann man neben 750 verschiedenen Pflanzenarten, 39 Säugetier- und 10 Fischarten auch 165 Vogelarten beobachten. Häufigste Vertreter sind Grizzlys, Karibus, Elche und Dall-Schafe. Der  Denali Nationalpark ist mit dem Auto oder Zug gut von Anchorage oder Fairbanks zu erreichen.

Der Kenai Fjords Nationalpark kann mit einer Vielfalt an Tieren aufwarten und mit ein bisschen Glück kann man nicht nur Elche und Bären sondern auf Bootstouren zur Gletscherbeobachtung auch Seeotter, Seelöwen, Wale und Robben sehen. Der Exit-Gletscher ist ein 800 Meter breiter Eisstrom und bildet den am leichtesten zugänglichen Teil des Nationalparks. Der Kenai Fjords Nationalpark liegt ungefähr 210 Kilometer südlich von Anchorage auf der Kenai Halbinsel in der Nähe der Stadt Seward. Von hier aus lassen sich auch die meisten Aktivitäten im Nationalpark und lizensierte Führer gebucht werden.

Sitka, auf der Baranof-Insel gelegen, war einst die Hauptstadt Russisch-Alaskas und hier ist auch der russische Einfluss heute noch spürbar. Die St. Michael’s Kathedrale war die erste russische Kirche in Amerika und wurde zwischen 1844 und 1848 gebaut. Sie bildet mit ihren Goldkuppeln und Goldkreuzen den Mittelpunkt Sitkas. Und immer wenn Kreuzfahrschiffe im Hafen liegen führen die New Archangel Dancers authentische russische und ukrainische Tänze vor.

Der Sitka National Historical Park ist ein Totem Park und informiert seine Besucher über die indianische und russische Geschichte anhand von Totempfählen, einer Festung und einem Schlachtfeld aus dem Jahre 1804.
Wer sich für die einheimische Kunst interessiert kann im Alaska Indian Cultural Center den Künstlern bei der Arbeit zusehe.
Das erste Betongebäude Alaskas, das Sheldon Jackson Museum zeigt die weltweit schönsten Sammlungen indianischen Kunsthandwerks und informiert außerdem über die Geschichte  des Landes.

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Eine Reise entlang der Schlei

Die Schlei, der Ostseefjord zwischen Flensburg und Kiel ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Im Frühjahr wenn an der Schlei der Raps blüht und die Felder in sattem Gelb erstrahlen, im Sommer wenn man Baden kann, im Herbst wenn die der Frühnebel auf der Landschaft liegt und im Winter wenn der Reif im Licht der Wintersonne glitzert.

Am bekanntesten, vor allem auch als „Ort Deekelsen“ , aus der Fernsehserie „Der Landarzt“ ist wohl das kleine Städtchen Kappeln.

Direkt an der Schlei nicht weit von der modernen und architektonisch sicher recht interessanten Klappbrücke aus dem Jahr 2002 befindet sich der Museumshafen von Kappeln.

Hier liegen zahlreiche alte Schiffe und einige, die nach alten Plänen gebaut wurden. Einige von ihnen sind bereits über 100 Jahre alt und bei einem Gang über den Steg geben Ihnen die Skipper und Skipperinnen gerne Auskunft über deren Geschichte.

Ein weiteres Highlight und in unmittelbarer Nähe des Museumshafens ist die Angelner Dampfeisenbahn. Sie fährt mit den vorwiegend skandinavischen Fahrzeugen in den Sommermonaten regelmäßig von Kappeln nach Süderbrarup und zurück. Einzelheiten zum Fahrplan finden Sie unter: www.angelner-dampfeisenbahn.de.

Schon vom Schleiufer aus zu sehen ist die Nikolaikirche in Kappeln. Der rote Backsteinbau aus dem Spätbarock wurde zwischen 1789 und 1793 gebaut. Die Saalkirche mit Tonnengewölbe steht auf einem Fundament aus Feldsteinen, die von 22 Großsteingräbern stammen.
Auch weithin sichtbar ist die Mühle Amanda. Die Windmühle wurde 1888 zusammen mit einer Sägerei erbaut und in der windarmen Zeit mit Abfällen aus dieser betrieben. Noch bis ins Jahr 1964 wurde in der Mühle gemahlen. Heutzutage kann sie während der Öffnungszeiten der Tourist-Information besichtigt werden. Das restaurierte Sägewerk ist heute ein „Working-Museum“ und Besucher bekommen hier in einen Einblick über die Holzbearbeitung.

Wer im Sommer baden möchte kann dies auch tun nicht weit von Kappeln in Richtung Olpenitz  liegt an der Schleimündung der Weidefelder Strand. Ein kurtaxefreier Strand mit feinem fast weißem Sand. Oder unternehmen Sie mit dem Schiff eine Fahrt auf der Schlei und lassen Sie die faszinierende Landschaft an sich vorüberziehen. Natürlich besteht für Angelfreunde auch die Möglichkeit mit einem Hochseekutter auf die Ostsee zum Angeln zu fahren.

Auf einer Halbinsel zwischen Schlei und Ostsee liegt das kleine Fischerdorf Maasholm. In dem Dorf mit den reetgedeckten Fischerkaten kann man nicht nur wunderbar Fisch essen sondern auch immer frischen Fisch kaufen. Ein Rundgang durchs Dorf lohnt sich wirklich.

Von Kappeln ein Stück in Richtung Schleswig, auf einer Halbinsel gelegen, ist Arnis, das sich mit seinen rund 350 Einwohnern die kleinste Stadt Deutschlands nennt. In diesem Ort lebt man offensichtlich sehr gesund, was der hohe Anteil älterer Bewohner beweist. Die Stadt besteht aus einer einzigen Straße, der „Langen Straße“, die beidseitig mit kleinen eng aneinander gereihten Häusern bebaut ist. Die Grundstücke fallen hinter den Häusern sanft zum Wasser hin ab.

Weiter in Richtung Schleswig, etwa in der Mitte zwischen Kappeln und Schleswig,  liegt Lindaunis. Sehenswert in Lindaunis ist die Klappbrücke, die sowohl von Zügen als auch von Autos genutzt wird und dies auf nur einer Fahrspur. Kommt also ein Zug müssen die anderen Fahrzeuge warten. Und natürlich muss auch bei Gegenverkehr gewartet werden. Und auch der „Landarzt“ hat schon hier gewartet.

Am Ende der Schlei schließlich liegt Schleswig, dessen Geschichte eng mit der der einstigen Wikingersiedlung Haithabu verbunden ist. Der Ort wurde 804 zum ersten Mal erwähnt und 1711 entstand dann aus den Siedlungen Altstadt, Holm, Lollfuß und Friedrichsberg die Stadt Schleswig.

Sehenswert in Schleswig sind das Schloss Gottorf mit dem Barockgarten,  Gottorfer Globus, der gut erhaltenen Moorleiche und dem Nydamboot aus dem 4. Jahrhundert. Oder machen Sie einen Rundgang durch die alte Fischersiedlung mit den hübschen Fischerkaten auf dem Holm.

Schon von weitem zu sehen ist der Schleswiger Dom dessen Grundstein 1134 gelegt wurde. Von der Aussichtsplattform des Turmes in 65 Metern Höhe hat man einen traumhaften Blick auf Schleswig und die Schlei. Und auch in der Kirche kann man wahre Kunstschätze, wie den Bordesholmer Altar,  entdecken.

Die in der Wikingerzeit bedeutende Siedlung Haithabu ist heute ein Freilichtmuseum, in dem man sich über das Alltagsleben während der Wikingerzeit, das natürlich längst nicht nur aus Kaperfahrten bestand,  informieren kann.

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Helsinki

Mit rund 580.000 Einwohnern ist die finnische Hauptstadt Helsinki auch die größte Stadt des Landes.
Neben den finnischsprechenden Einwohnern sprechen auch gut 6 % der Bevölkerung Helsinkis Schwedisch und die Stadt ist auch offiziell zweisprachig.

Helsinki liegt im Süden Finnlands am Finnischen Meerbusen  direkt gegenüber der estnischen Hauptstadt Tallinn. Zusammen mit den Nachbarstädten Espoo, Vantaa, und Kauniainen, die aber alle auch politisch eigenständig sind, bildet Helsinki die sogenannte „Hauptstadtregion“.

Das Gebiet Uusimaa, in dem Helsinki liegt war seit dem 12. Jahrhundert unter schwedischer Herrschaft und  Helsingfors, wie Helsinki auf Schwedisch heißt, wurde 1550 auf Befehl des schwedischen Königs Gustav I. Wasa, als Konkurrenzhafen zur Hansestadt Reval (Tallinn), gegründet.

Nach den Schweden herrschten die Russen über Helsinki und erst als Finnland Ende 1917 seine Souveränität erlangte wurde es zur Hauptstadt Finnlands.

Besucher Helsinkis werden sicher an der alten Markthalle vorbeikommen, die direkt am Marktplatz liegt. Sie ist Finnlands älteste Markthalle und wurde 1889 eröffnet. Hier kommen vor allem Freunde guter Lebensmittel auf ihre Kosten.

Im Esplanade-Park, der direkt am Marktplatz beginnt kann man dann herrlich entspannen und auf einer Bank sitzen das gute finnische Eis genießen.  An beiden Enden des Parks gibt es Restaurants mit großen Biergärten. Ganz besonders im Sommer ist der Park ein Treffpunkt für jung und alt. Hier kann man Straßenmusikanten lauschen und die hellen Nächte genießen.

Die größte orthodoxe Kirche in Skandinavien ist die Uspenski Kathedrale, gebaut aus rotem Backstein und mit goldenen Zwiebeltürmen. Im Inneren ist sie reich geschmückt.
Das Stadtbild Helsinkis dominiert allerdings der Dom, der fast von überall zu sehen ist. Er erstrahlt in glänzendem Weiß und ist im inneren recht schlicht gehalten, zumindest im Vergleich zur Uspenski Kathedrale. Auf der Freitreppe die vom Senatsplatz hinauf zum Dom führt kann man im Sommer gut sitzen und die Menschen beobachten.

Vom berühmtesten Architekten Finnlands, Alvar Aalto, entworfen wurde die Finlandia-Halle. Sie ist das Konzert- und Kongresszentrum Helsinkis. Hier kann man auch an Führungen teilnehmen.

Die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Helsinkis ist allerdings die Felsenkirche in der Lutherinkatu. Über den aus dem Fels gesprengten Innenraum wurden ein Rand aus Granitstein und eine runde flache Kuppel aus Kupfer gesetzt. Die Akustik der Kirche ist so gut, dass hier häufig Orgelkonzerte stattfinden.

1920 wurde das Parlamentsgebäude mit seinen 14 Säulen und einer Fassade aus rotem Granit gebaut. Donnerstags sind die Sitzungen des Parlaments öffentlich und können besucht werden. Führungen gibt es in den Sommermonaten täglich.

In Helsinkis Botanischem Garten lädt neben klassischen Gewächshäusern auch ein Kaffeehaus zum verweilen ein.

Mitten in Helsinki liegt der See Töölönlahti. Hier kann man gut spazieren gehen und den Trubel der Stadt hinter sich lassen.

Auf keinen Fall auslassen sollte man bei einem Helsinkibesuch den Vergnügungspark Linnanmäki, in dem man sich an den hellen Sommerabenden auf Achterbahnen und Karussells vergnügen kann oder das Sealife in dem man neben der Unterwasserwelt der Ostsee auch die tropischer Meere erleben kann. In einem transparenten Tunnel kann man durch den Ozean gehen.

Wer einen guten Ausblick auf Helsinki haben möchte, bekommt diesen vom 72 Meter hohen Turm des Olympiastadions.

Insgesamt ist Helsinki mit seinen Parks, dem Meer und der wunderschönen Umgebung wirklich eine Reise wert.

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