Die Insle Elba ist ein Juwel im Mittelmeer (Tyrrhenisches Meer). Es ist ein Archipel der Region Toskana und hat 224 Quadratkilomenter schönste Landschaft und Küste zu bieten.
Elba liegt etwa 20 Kilometer vom italienischen Festland entfernt. Die acht Gemeinden auf der Insel gehören zur Provinz Livorno.
Ganz fantastisch ist die azurblaue Küste vom Capobianco. Für Schnorchler wunderbar, da das Wasser glasklar ist und man den Grund gut erkunden kann.
Im Osten der Insel befindet sich der Parco Nazionale dell’ Arcipelago Toscano. Die Hauptstadt Portoferraio ist an der Nordküste zu finden. Auch die wichtigen Häfen Porto Azzurro und Rio Marina befinden sich dort. Im Westen ragt stolze 1019 Meter hoch der Monte Capanne. Er bietet einen grandiosen Ausblick über die Landschaft.
Wo es einem gefällt, kann man auf Elba nächtigen; es ist alles vorhanden von guten Hotels bis zu Pensionen, Privatunterkünften und natürlich den vielgeschätzten Campingplätzen.
Ferienhäuser- und Wohnungen sollten allerdings wirklich rechtzeitig gebucht werden.
Überall kann man seine Touren starten, ob zu Fuß oder mit dem Mountainbike.
Wilde Orchideen überall, wie auch überhaupt die gesamte Flora und Fauna, sind ein wahrer Augenschmaus.
Segler, Kajakfahrer und auch Taucher kommen nicht zu kurz. Und wer erst dort ein Interesse am Tauchsport entwickelt, findet genügend Tauchschulen, um reinzuschnuppern.
Die Westküste Elbas ist felsig und steil, während man sich auf der Halbinsel Capo d’Enfola im Norden an glasklarem Wasser und wunderschönen Buchten erfeuen kann.
Der Monte Capanne ist was Besonderes. An seiner Nordseite ist er mit Kastanien- und Buchenwäldern bedeckt, seine gegenüberliegende Seite ist karg.
Die Hauptstadt Portoferraio bietet die Burg Falcone und einen Leuchtturm zum Entdecken. Auch ist ein Spaziergang durch die Gassen ein gutes Kontrastprogramm zum Strand- und Sportleben.
Elba wurde erstmals von den Etruskern besiedelt und schon im 16. und 17. Jahrhundert war Elba ein Zankapfel zwischen Spanien, Frankreich und Florenz und war 1738 sogar ein Teil des Hauses Lothringen.
Vom 3. Mai 1814 bis zum 26. Februar 1815 lebte hier Napoleon in seiner Verbannung. Das Museum Villa Napoleone erzählt ausführlich und interessant von dieser Zeit.
1860 kam Elba zu Italien, damals gerade Königreich geworden. Davor war die Insel seit 1815 im Besitz der Toskana.
Bedingt durch das milde Klima wachsen hier viel Obst und Oliven und der Weinbau ist auch nicht zu verachten, ebenso wie das Endprodukt: Elba Bianco, Elba Rosso, Aleatico und Moscato.
Überhaupt lässt es sich gut speisen auf Elba. Die Küche ist rustikal, aber doch raffiniert. Das typische Brot mit seiner Kruste, aus Weizenmehl bestehend und ungesalzen, wird zu jeder Mahlzeit gereicht.
Fleisch ist fast in jeder Mahlzeit zu finden, ob nun Wild, Geflügel oder Lamm. Auch Schwein und Rind sind typisch.
Eigentlich kann man das ganze Jahr über Elba genießen. Im Winter nähert sich das Thermometer so gut wie nie der 0-Grad-Grenze und im Sommer pendeln sich die Temperaturen so um die 30 °C ein. Eine angenehme Brise sorgt auch für einen angenehmen Küstenaufenthalt. Im Landesinneren kann es schon wärmer werden.
Insgesamt regnet es nicht viel auf Elba. Baden ist locker möglich von Mai bis Ende Oktober, da hat das Wasser immer noch um die 20 °C. Im heißen Juli und August so um die 25 °C.
Die Anreise nach Elba ist mit dem Auto ebenso möglich wie mit dem Flugzeug.
Für Pkw-Reisende gibt es zwei Fährgesellschaften, die nach Elba überführen und für jene ohne Pkw gibt es noch die Schnellverbindung mit dem Tragflächenboot, das schon nach 35 Minuten wieder anlegt.
Während der Sommermonate gibt es sehr gute Anbindungen an die Insel mit dem Flugzeug aus München, Zürich, Friedrichshafen, Mailand, Rom und weiteren italienischen Städten.






















